Serendipalm Besonderheiten in Stichpunkten

Serendipalm wird von einem Team junger ghanaischer Profis betrieben, unter der Leitung von Geschäftsführer Safianu Moro und mit Unterstützung durch das Dr. Bronner’s Special Operations Team.


Serendipalms Ölmühle wurde nach dem Vorbild kleiner lokaler Palmölmühlen aufgebaut, aber mit effizienterer und sicherer Technologie, besserer Entlohnung und Sozialleistungen, und Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeiter. Die Mühle ist, mit mehr als 250 Mitarbeitern – größtenteils ungelernte Frauen – der wichtigste Arbeitgeber in Asuom.


Gerade weil wir auf weitgehende Automatisierung der Produktion verzichten und Handarbeit einsetzen, wo sie sinnvoll ist, legen wir viel Wert auf   Effizienz, gutes Prozessmanagement und Ölqualität. Schließlich brauchen auch faire Projekte zufriedene Kunden.


Serendipalm bezieht Palmfrüchte von über 600 Bio Kleinbauern. Organisiert in 4 lokalen Assoziationen wickeln sie Handel und Logistik direkt mit Serendipalm ab. Die Bauern erhalten eine zehnprozentige Prämie über dem Marktpreis. Ihre Früchte werden gewogen, nicht wie üblich geschätzt, und die Bezahlung erfolgt sofort.


Serendipalms Landwirtschaftsingenieure überprüfen bei den Bauern die Einhaltung von „Fair Trade“-Regeln und die vereinbarte Bezahlung für Feldarbeiter.


Serendipalm finanziert den Bauern die schrittweise Neupflanzung von Ölpalmsetzlingen ertragreicherer Sorten, seit 2012 waren es bereits um die 100.000 Setzlinge. Zur Erhöhung der Artenvielfalt müssen die Bauern diese in Mischung mit anderen Bäumen pflanzen.


Die Ölpalmenfelder sind umgeben von kleinflächigen Zitrus- und Kakaofeldern – es gibt keine großen Monokulturen. Viele unserer Ölpalmbauern bauen auch Kakao an und Serendipalm ermöglichte bereits mehreren Hundert den Umstieg auf die Bio Produktion von höherpreisigem Kakao.


Mitarbeiter in der Produktion werden gut bezahlt, typischerweise um 20% über den lokalen Löhnen. Sie erhalten Sozialleistungen. Und was bei anderen lokalen Kleinölmühlen unüblich ist: sie erhalten bezahlten Urlaub und Krankheitstage, Mutterschutz sowie Renten- und Krankenversicherung.


Weitere Vorteile: eine warme, kostenlose Mahlzeit täglich, Bonuszahlungen zu Weihnachten und Ostern, respektvoller Umgang unter den Mitarbeitern, ihre aktive Beteiligung an der Planung und Verbesserung des Betriebs, Trainingsprogramme für neue Mitarbeiter, das von Besuchern geschätzte konstruktive „Betriebsklima“.


Alle Nebenprodukte der Fair Trade und Bio Palmölherstellung wie etwa leere Fruchthüllen, Fasern oder Kerne werden wertschöpfend verwertet.


Palmkerne gehen an ein befreundetes Bio- und „Fair Trade“-Projekt in Togo.


Fruchthüllen und Produktionsabwasser werden als Mulch und Dünger zur Rückführung mineralischer Nährstoffe und Biomasse an den Boden eingesetzt.


Die Fasern dienen zum Zündeln oder ebenfalls als Mulch.


Für die firmeneigene Küche betreibt Serendipalm eine nachhaltige, große Farm mit Gemüse- und Obstanbau.


Alle Palmölkunden zahlen als Teil des Kaufpreises eine Fair-Trade-Prämie. Unser derzeitiges Prämienaufkommen beläuft sich auf um die € 70.000 pro Jahr. Über die Verwendung entscheiden ein Fair-Trade-Komitee aus Bauern, Serendipalm-Mitarbeitern und dem Management. Serendipalm koordiniert und überprüft die Umsetzung der Projekte.  Sie dienen dazu, kritische lokale Notstände abzustellen und sie helfen den Gemeinden und ihren Wohlfahrtsinitiativen, gemeinsam Projekte zu konzipieren und umzusetzen.


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